{"id":5507,"date":"2023-07-23T23:50:43","date_gmt":"2023-07-23T21:50:43","guid":{"rendered":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/?p=5507"},"modified":"2023-07-25T12:07:40","modified_gmt":"2023-07-25T10:07:40","slug":"velkommen-til-kobenhavn-mein-erasmus-praktikum-in-daenemark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/?p=5507","title":{"rendered":"Velkommen til k\u00f8benhavn &#8211; Mein Erasmus+ -Praktikum in D\u00e4nemark"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Erasmus_-Kopenhagen_Nina-Schrader-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5501\" srcset=\"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Erasmus_-Kopenhagen_Nina-Schrader-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Erasmus_-Kopenhagen_Nina-Schrader-300x225.jpg 300w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Erasmus_-Kopenhagen_Nina-Schrader-200x150.jpg 200w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Erasmus_-Kopenhagen_Nina-Schrader-768x576.jpg 768w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Erasmus_-Kopenhagen_Nina-Schrader-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Erasmus_-Kopenhagen_Nina-Schrader-2048x1535.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto: Nina Schrader<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die anderen Sch\u00fcler der FOSBOS Scheyern bereits in die wohlverdienten Sommerferien nach dem (Fach-) Abitur starteten, hatte ich die M\u00f6glichkeit, zwei Wochen in ein EU-Land meiner Wahl zu reisen und dort ein internationales Praktikum zu absolvieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine passende Stelle f\u00fcr das Praktikum zu finden war f\u00fcr mich schnell gefunden \u2013 in Lynge nahe Kopenhagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anreise ist immer so eine Sache &#8211; g\u00fcnstig soll es sein, dann bleibt mehr Geld zum Ausgeben \u00fcbrig. Vor einer Reise nach D\u00e4nemark, dem teuersten Land f\u00fcr Verbraucher innerhalb der EU, ist das durchaus eine berechtigte \u00dcberlegung. Die Anreise mit dem Zug bleibt so fast unvermeidlich. Bereits an diesem Punkt der Reise kommt man auf seine Kosten: Wer den Umstieg in Hamburg hinter sich hat, wird einige Stunden lang mit einer wundersch\u00f6nen Landschaft belohnt. Ein weiterer Pluspunkt: Die Zugverbindung endet am Kopenhagener Hauptbahnhof, direkt im Zentrum der Stadt. Von hier aus ist es kein gro\u00dfer Aufwand mehr, die sch\u00f6nsten Flecken der Stadt zu erreichen. Neben meiner Arbeitszeit (Die in den skandinavischen L\u00e4ndern \u00fcbrigens deutlich geringer und flexibler geregelt ist als bei uns), blieb mir genug Zeit, die Stadt zu Fu\u00df oder mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die H\u00e4lfte aller D\u00e4nen f\u00e4hrt t\u00e4glich mit dem Fahrrad in die Arbeit, f\u00fcr Menschen, die nicht mit den \u00f6rtlichen Verkehrsregeln und Stra\u00dfen vertraut sind, ist dies aber eher ein gewagtes Vorhaben. Aus diesem Grund habe auch ich auf die Metro zur\u00fcckgegriffen. Mein erster Tag im Praktikum l\u00f6ste vor allem eines in mir aus: Verwunderung, bereits beim Anblick des Geb\u00e4udes meiner Praktikumsfirma. Ein rundes, UFO-artiges Bauwerk mit riesigen Gr\u00fcnanlagen, sogar ein hauseigenes Windrad steht auf dem Gel\u00e4nde. Hier ist es vollkommen normal, nach dem Mittagessen (zu dem sich alle im Zentrum des runden Geb\u00e4udes treffen), zusammen mit Kollegen einen Spaziergang zu machen. Dabei kommt man ins Gespr\u00e4ch &#8211; nicht nur mit D\u00e4nen, sondern mit Menschen aus den unterschiedlichsten L\u00e4ndern. Ich hatte also nicht nur die M\u00f6glichkeit, die D\u00e4nen und ihre Kultur n\u00e4her kennenzulernen, sondern auch einige Menschen aus Griechenland, Indien, Gro\u00dfbritannien und Mexiko. Da die Firma Standorte auf der ganzen Welt hat, ist das hier nicht ungew\u00f6hnlich. \u00c4hnlich bunt fiel auch meine Arbeit im Praktikum aus. Die gro\u00dfe Umstellung: Ohne Englisch funktioniert nichts. Wer bei unbekannten W\u00f6rtern und anderen Unklarheiten einfach nachfragt, kommt jedoch problemlos durch. Mein Aufgabenbereich lag innerhalb eines internen Projektes im Marketingbereich; so hatte ich nicht nur die M\u00f6glichkeit, mich in zwei Wochen voll in das Thema einzuarbeiten, sondern hatte auch das Gef\u00fchl, wirklich etwas voranzubringen &#8211; ob durch Kreativaufgaben mit PowerPoint oder das Verfassen von Texten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder spricht Englisch &#8211; das gilt nicht nur f\u00fcr die d\u00e4nische Arbeitswelt, sondern auch f\u00fcr die Menschen, die man tagt\u00e4glich auf der Stra\u00dfe trifft. So wollte mir die Verk\u00e4uferin im Lidl erkl\u00e4ren, warum die D\u00e4nen alles in der Geschmacksrichtung Lakritze kaufen, und in der Metro versuchte mir ein Student vergeblich die Aussprache der Buchstaben \u00d8, \u00c6 und \u00c5 nahezubringen. Warum das in D\u00e4nemark so gut funktioniert? Die Antwort: Janteloven. Das Gesetz von Jante ist tief im Denken der D\u00e4nen verwurzelt. Danach ist niemand \u201cbesser\u201d oder \u201ch\u00f6her\u201d als der andere. Der Gedanke daran hat mich auf meiner gesamten Reise begleitet und hat mich immer wieder ermutigt, einfach mal mit fremden Menschen draufloszureden.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal, an welchen Fleck der Erde man als junger Mensch durch das Erasmus + Programm verschlagen wird &#8211; das fremde Umfeld, die Menschen und die neuen Erfahrungen ver\u00e4ndern &#8211; nicht nur den ein oder anderen Zukunftsplan, sondern oft auch den Menschen an sich. Meine Zeit in D\u00e4nemark hat mich nicht nur in meinen Sprachkompetenzen weitergebracht, sondern auch in meinen Zukunftspl\u00e4nen. So steht f\u00fcr mich im Verlaufe meines Studiums jetzt ein Auslandssemester in D\u00e4nemark auf dem Wunschzettel.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Anabel Kobylinski<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die anderen Sch\u00fcler der FOSBOS Scheyern bereits in die wohlverdienten Sommerferien nach dem (Fach-) Abitur starteten, hatte ich die M\u00f6glichkeit, zwei Wochen in ein EU-Land meiner Wahl zu reisen <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/?p=5507\">weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">Velkommen til k\u00f8benhavn &#8211; Mein Erasmus+ -Praktikum in D\u00e4nemark<\/span><span class=\"meta-nav\">\u2192<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":5501,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[45],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5507"}],"collection":[{"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5507"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5507\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5511,"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5507\/revisions\/5511"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5507"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5507"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}