{"id":6453,"date":"2025-02-13T15:01:52","date_gmt":"2025-02-13T14:01:52","guid":{"rendered":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/?p=6453"},"modified":"2025-02-13T15:02:28","modified_gmt":"2025-02-13T14:02:28","slug":"mein-erasmus-praktikum-in-irland-gaertnern-in-historischem-gelaende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/?p=6453","title":{"rendered":"Mein Erasmus+ Praktikum in Irland \u2013 G\u00e4rtnern in historischem Gel\u00e4nde"},"content":{"rendered":"\n<p>Beim Kofferpacken hatte ich die Klischees im Kopf: In Irland ist es kalt, in Irland ist es windig, in Irland regnet es. Als ich dann meinen Stapel an regen- und winddichten Jacken gemustert habe, dachte ich mir: das kann doch nicht sein, es ist doch Sommer! Und hab daraufhin noch einige luftigere Sachen eingepackt. Zum Gl\u00fcck! Denn schon w\u00e4hrend der ersten Tage in Irland, die ich vor meinem Praktikum in Dublin verbracht habe, wurde mir schnell klar: Es kann zwar mal regnen, aber es gibt auch viel Sonnenschein und warme Tage in Irland.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:55% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" width=\"911\" height=\"683\" src=\"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Foto_Irland_Patrick-Schipp.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6454 size-full\" srcset=\"https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Foto_Irland_Patrick-Schipp.jpg 911w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Foto_Irland_Patrick-Schipp-300x225.jpg 300w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Foto_Irland_Patrick-Schipp-200x150.jpg 200w, https:\/\/bos-scheyern.de\/bo\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Foto_Irland_Patrick-Schipp-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 911px) 100vw, 911px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>An meinem ersten Arbeitstag wurde ich von meinem Praktikumsplatz positiv \u00fcberrascht: Anstatt der erwarteten gro\u00dfen G\u00e4rtnerei komme ich ein Gel\u00e4nde mit langer Geschichte und dem Charme eines liebevoll angelegten Schrebergartens. Bereits im viktorianischen Zeitalter wurde der Garten genutzt. Bei einer F\u00fchrung durfte ich einiges \u00fcber die damalige Zeit erfahren. Es hat mich stark beeindruckt, wie viel Wissen und gute Methoden die Leute damals schon hatten, um auch mitten im Winter Ananas ernten zu k\u00f6nnen und das ganze Jahr genug Wasser zu haben. Die Wassertanks unter den Gew\u00e4chsh\u00e4usern wurden sogar so gut gebaut, dass sie noch heute genutzt werden.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Doch nicht nur die Geschichte ist faszinierend, sondern auch die Mitarbeiter in der G\u00e4rtnerei. Ich durfte fast t\u00e4glich neue Leute treffen, die den Garten beispielsweise als Volunteers unterst\u00fctzen. Und bei der Arbeit war auch immer genug Zeit f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist mir auf jeden Fall auch aufgefallen, dass die meisten Iren grunds\u00e4tzlich sehr freundlich sind. An einer Bushaltestelle passiert es h\u00e4ufiger, dass man mit den Worten \u201elovely day today, isn\u00b4t it?\u201c angesprochen wird, woraufhin man nach seiner Herkunft gefragt wird und sich ein wenig unterh\u00e4lt. Und auch sonst gibt es einige Unterschiede zur deutschen Kultur. Beispielsweise bedankt sich jeder beim Aussteigen beim Busfahrer, auf der Stra\u00dfe ist ein \u201eHow are you?\u201c gleichbedeutend mit einem Gru\u00df (und wird meist nicht beantwortet), ein belegtes Toastbrot gilt als vollwertiges Mittagessen und in vielen Pubs gibt es Live-Musik.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch meine t\u00e4gliche Arbeit war vielf\u00e4ltig: S\u00e4en, Wege mulchen, Unkraut j\u00e4ten, Setzlinge einpflanzen, gie\u00dfen, die Komposteinfassung erweitern, das Gew\u00e4chshaus s\u00e4ubern, ernten, Blumenstr\u00e4u\u00dfe binden und Bohnenstangen aufbauen \u2013 fast jeden Tag konnte ich etwas Neues lernen.&nbsp; Dabei habe ich definitiv auch meine Liebe zum G\u00e4rtnern entdeckt, was ich jetzt daheim weiterverfolgen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Arbeit blieb auch noch genug Zeit, um die Gegend zu erkunden. Und auch wenn die Busverbindung am Wochenende nicht ganz so toll ist, wenn man fr\u00fch genug aufsteht, kommt man schon ans Ziel, zur Not auch mit dem einzigen Bus des Tages. Und es lohnt sich definitiv, denn die K\u00fcsten Irlands sind auf jeden Fall sehenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst hat mir mein Praktikum in Irland sehr gut gefallen, und neben vielen Leuten durfte ich auch eine wundersch\u00f6ne Landschaft in Irland kennenlernen \u2013 und ich werde mit Sicherheit noch mal nach Irland zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Rosmarie Rottmair<\/p>\n\n\n\n<p>Foto: Patrick Schipp<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Kofferpacken hatte ich die Klischees im Kopf: In Irland ist es kalt, in Irland ist es windig, in Irland regnet es. 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