{"id":2618,"date":"2020-03-06T21:01:09","date_gmt":"2020-03-06T20:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/bos-scheyern.de\/sz\/?p=2618"},"modified":"2020-03-06T21:02:56","modified_gmt":"2020-03-06T20:02:56","slug":"tipps-zur-abi-vorbereitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bos-scheyern.de\/sz\/?p=2618","title":{"rendered":"Tipps zur Abi-Vorbereitung"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Bettina\nKleemann<\/p>\n\n\n\n<p>Sie h\u00e4ngen \u00fcber unseren K\u00f6pfen wie Damoklesschwerter \u2013 die herannahenden Abiturpr\u00fcfungen. Der Countdown l\u00e4uft und wir alle lernen auf Hochtouren. Dabei stellt sich bestimmt mancher die Fragen: Bringt mir das, was ich hier tue \u00fcberhaupt etwas? Lerne ich denn \u201erichtig\u201c? Was bedeutet das \u00fcberhaupt? Mit diesen Fragen habe ich mich an Frau Heinzinger, unsere Schulpsychologin, gewandt. Sie hat mit einige Tipps verraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicher hat der\neine oder andere schon mal etwas von \u201eLerntypen\u201c geh\u00f6rt. Der eine lernt eher durch\nLesen, der andere \u00fcber\u2019s H\u00f6ren. Wichtig dabei ist, dass man nie \u201erein\u201c visuell\noder auditiv gepr\u00e4gt ist. Die meisten von uns lernen am besten in einer Mischform\nmit unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissen kann \u00fcber\nverschiedene so genannte Lernkan\u00e4le in unser Gehirn aufgenommen werden. Von\nInformationen, die man nur h\u00f6rt beziehungsweise sieht, werden im\nLangzeitged\u00e4chtnis etwa ein Viertel gespeichert. Bei einer Kombination aus\nbeidem beh\u00e4lt man die H\u00e4lfte des Stoffs, wenn man selbst dar\u00fcber spricht sind\nes schon dreiviertel der Informantinnen und beim selber Ausf\u00fchren sogar neunzig\nProzent. Wenn also zum Beispiel ein Lehrer etwas erkl\u00e4rt oder man einen\nInformationstext liest, wird nur ein Kanal bedient. Bei einem Referat mit\nPowerPointPr\u00e4sentation sind es zwei Kan\u00e4le, wenn man das Referat selbst\nvorbereitet und vortr\u00e4gt hat man schon drei, n\u00e4mlich sehen, h\u00f6ren und wiedergeben.\nAm meisten bleibt einem im Ged\u00e4chtnis, wenn man selbst etwas tut wie zum Beispiel\nein Experiment in Chemie. Sich Wissen nur \u00fcber einen einzigen Weg anzueignen,\nist also nicht effektiv, da das Gehirn die Informationen nicht so gut\nverkn\u00fcpfen und speichern kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer\nhaupts\u00e4chlich \u00fcber Geschriebenes lernt, sollte den Stoff mehrmals lesen und\nsich dann Zusammenfassungen in verschiedenen Formen schreiben wie Mind-Maps,\nKarteikarten oder Stichwortzettel. Wer sich Geh\u00f6rtes besser merken kann, sollte\nsich den Stoff laut vorlesen oder Zusammenfassungen mit dem Handy aufnehmen \u2013\nsozusagen ein selbstgemachter Podcast. Durch mehrkanaliges Lernen, also\nunterschiedliche Dinge mit dem Lernstoff tun, kann man die Effektivit\u00e4t noch\nsteigern. Zus\u00e4tzlich sollte man beim Lernen auf Abwechslung achten, also zwischen\nschriftlichen und m\u00fcndlichen Aufgaben sowie zwischen den verschiedenen F\u00e4chern\nabwechseln. So muss sich das Gehirn immer auf etwas Neues einstellen und man\ngeht immer \u201efrisch\u201c an den n\u00e4chsten Abschnitt heran.<\/p>\n\n\n\n<p>Um bei gro\u00dfen\nMengen an Stoff, die man zum Beispiel f\u00fcr die nahenden Pr\u00fcfungen lernen muss,\nden \u00dcberblick zu behalten, eignet sich ein Lernplan. Das Wichtigste dabei ist, sich\nrealistische Ziele zu stecken. Sich vorzunehmen an einem Tag die gesamten englischen\nGrammatikregeln zu wiederholen, ist unsinnig, weil man das sowieso nicht\nschaffen kann. Das negative Gef\u00fchl, sein Ziel nicht erreicht zu haben, zieht\neinen runter und demotiviert f\u00fcr die n\u00e4chsten Male. Besser ist es, sich\nkleinere Einheiten pro Tag wie zum Beispiel die verschiedenen Zeitformen\nvorzunehmen. Wenn man nicht genau einsch\u00e4tzen kann, wie lange man f\u00fcr bestimmte\nAufgaben braucht, sollte man sch\u00e4tzen, wieviel Zeit man daf\u00fcr ben\u00f6tigen wird\nund diese Einsch\u00e4tzung dann mit einer Stoppuhr \u00fcberpr\u00fcfen. Dann kann man besser\nplanen und sich erreichbare Ziele stecken. Ganz bewusst sollte man auch Wiederholungsphasen\neinbauen, da sie sehr wichtig f\u00fcr die Festigung des Stoffs im\nLangzeitged\u00e4chtnis sind. Auf keinen Fall sollte man vergessen Lernpausen zu\nmachen (ein Eis essen oder schwimmen gehen).<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt, da die\nTermine der Pr\u00fcfungen immer n\u00e4her r\u00fccken, werden die Wenigsten aus ganzem\nHerzen sagen k\u00f6nnen: \u201eJa, ja. Passt schon!\u201c Und das ist auch gut so! Nerv\u00f6s zu\nsein ist verst\u00e4ndlich und nat\u00fcrlich. Das freigesetzte Adrenalin treibt uns zu H\u00f6chstleistungen\nan. Doch was tun, wenn man nicht nur gesunden Respekt vor der Pr\u00fcfung hat,\nsondern tats\u00e4chlich Angst, nachts nicht schlafen kann oder sich wie gel\u00e4hmt\nf\u00fchlt? Gegen Pr\u00fcfungsangst hilft vor allem eine gute Vorbereitung. Es klingt\nbanal und ist doch so einfach: wenn man sich gut vorbereitet hat, braucht man\nauch kein schlechtes Gewissen zu haben. Sich das immer wieder selbst vorzusagen,\ngibt einem Kraft. Diese Technik nennt man Selbstverbalisation. Wenn man das Gef\u00fchl\nhat, gar nichts zu wissen, nimmt man ein Blatt Papier und schreibt auf, was man\ndenn alles wei\u00df. Nach den ersten paar Zeilen kommt der Rest dann wie von selbst.\nAn den vollgeschriebenen Seiten kann man dann sehen, dass das \u201enichts\u201c ganz\nsch\u00f6n viel ist und man eigentlich keine Angst zu haben braucht. Bei alledem\nsollte man sich selbst gegen\u00fcber allerdings immer ehrlich bleiben. Sich selbst\nzu bel\u00fcgen bringt rein gar nichts und l\u00e4sst einen dann nur h\u00e4rter in der\nRealit\u00e4t aufschlagen. Wer wirklich sehr nerv\u00f6s ist und das Gef\u00fchl hat, aktiv\netwas dagegen tun zu m\u00fcssen, kann Entspannungstechniken ausprobieren wie z.B.\nbestimmte Atemtechniken oder progressive Muskelrelaxation. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Tag direkt\nvor der Pr\u00fcfung sollte man sich auf jeden Fall nur noch auf das Fach konzentrieren,\ndass man am n\u00e4chsten Tag schreibt, und auch nur noch das aller Wichtigste\nwiederholen zum Beispiel mit den Zusammenfassungen und Stichwortzetteln der\nLernphase. Auch sollte man sich an diesem Tag etwas Ruhe und Entspannung g\u00f6nnen\nund sich nicht verr\u00fcckt machen. Das Wichtigste ist, dass man ausreichend viel\nSchlaf bekommt und nicht bis sp\u00e4t in die Nacht hinein lernt. Unmittelbar vor\nder Pr\u00fcfung sollte man sich nur auf sich selbst konzentrieren und sich nicht\nvon der Aufregung der anderen anstecken lassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man dies\nalles beherzigt, dann ist man auf jeden Fall gut vorbereitet und kann der\nPr\u00fcfung mit gutem Gewissen entgegensehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Sie h\u00e4ngen \u00fcber unseren K\u00f6pfen wie Damoklesschwerter \u2013 die herannahenden Abiturpr\u00fcfungen. Der Countdown l\u00e4uft und wir alle lernen auf Hochtouren. Dabei stellt sich bestimmt mancher die Fragen: Bringt mir das, was ich hier tue \u00fcberhaupt etwas? Lerne ich denn \u201erichtig\u201c? Was bedeutet das \u00fcberhaupt? Mit diesen Fragen habe ich mich an Frau Heinzinger, unsere Schulpsychologin, gewandt. 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