{"id":2724,"date":"2020-11-26T20:38:06","date_gmt":"2020-11-26T19:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/bos-scheyern.de\/sz\/?p=2724"},"modified":"2021-04-23T14:41:10","modified_gmt":"2021-04-23T12:41:10","slug":"quarantaeneunterricht-an-der-fos-bos-scheyern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bos-scheyern.de\/sz\/?p=2724","title":{"rendered":"Quarant\u00e4neunterricht an der FOS-BOS Scheyern"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Von Lea Tyroller<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Schule mussten sich mehrere Sch\u00fcler in Quarant\u00e4ne begeben und konnten somit nicht am normalen Schulalltag teilnehmen. Wir haben sie gefragt, wie sie diese Zeit wahrgenommen haben und wie die Schule in die eigenen vier W\u00e4nde integriert wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Via E-Mail erhielten neun Sch\u00fcler einer Klasse die Nachricht, dass sie in der Schule Kontakt zu einer positiv-getesteten Person hatten und somit nun unter Quarant\u00e4ne st\u00fcnden. Zun\u00e4chst dachten die Betroffenen, es handele sich um einen Fehler. Die Klassenleitung wurde alarmiert. Als diese die Situation aufkl\u00e4ren und sicherstellen konnte, dass es sich auch wirklich nicht um eine Verwechslung handelte, kamen neue Fragen auf: Wie l\u00e4uft der Unterricht \u00fcber Teams genau ab? Wie verl\u00e4uft die Quarant\u00e4ne? Was bedeutet diese Nachricht konkret?<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen begann dann schon der neue Schulalltag: Die neun Sch\u00fcler sa\u00dfen \u2013 wie die darauffolgenden 6 Schultage auch \u2013 vor dem Laptop oder ihrem Handy statt im Klassenzimmer. Hier zeigten sich einige technische Schwierigkeiten: Der Ton wurde h\u00e4ufig unterbrochen, das Mikrofon war kaputt oder die Internetverbindung brach ab. Den Unterrichtsgespr\u00e4chen konnte manchmal nur schwer gefolgt werden, Mitsch\u00fcler wurden schlechter verstanden, das Sich-Einbringen in den Unterricht war schwierig und auch das im Klassenzimmer Gezeigte war \u00fcber den Bildschirm kaum zu erkennen. Im Laufe der Zeit wurde es zwar besser und auch die Lehrer gaben ihr Bestes, die Home-Schooling-Sch\u00fcler irgendwie mit in das Unterrichtsgeschehen einzubinden. Trotzdem hatten die Sch\u00fcler das Gef\u00fchl, nicht so richtig mitzukommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ab dem ersten Tag der\nQuarant\u00e4ne erhielten die Sch\u00fcler t\u00e4gliche Anrufe des Gesundheitsamtes. Zun\u00e4chst\nwurde ihnen der \u201eQuarant\u00e4ne-Lifestyle\u201c erkl\u00e4rt: im Zimmer bleiben, alleine\nessen, ein anderes Bad als das der Mitbewohner benutzen, keine Treffen mit\nanderen Menschen, das Grundst\u00fcck nicht verlassen und nat\u00fcrlich einen\nCorona-Test machen. Aber auch das negative Test-Ergebnis, welches zwei Tage\nsp\u00e4ter vorlag, hob die Quarant\u00e4ne nicht auf. Die getesteten Kontaktpersonen\nmussten weiterhin zu Hause bleiben und durften sich nicht mit ihren Freunden\ntreffen. Dadurch konnte die neue Freizeit, die durch die kurzen Wege ins\ndigitale Klassenzimmer gewonnen wurde, nicht sinnvoll genutzt werden. Es gab\neher mehr Zeit, in der sich alle langweilten. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00fcler kritisieren\ndie Quarant\u00e4ne: Nur, weil sie eine Doppelstunde mit einer infizierten Person\nverbrachten, w\u00e4hrend der die Hygienekonzepte eingehalten wurden, mussten sie zehn\nlange Tage in sozialer Isolation verbringen. Selbst das negative Test-Ergebnis\nund der zus\u00e4tzliche Nachweis, dass keinerlei Symptome auftraten, konnten nichts\nam Quarant\u00e4ne-Status \u00e4ndern. Die Sch\u00fcler empfanden diese Regulierungen sehr undurchsichtig\nund unverst\u00e4ndlich. F\u00fcr sie ist klar:&nbsp; So\netwas braucht man kein zweites Mal!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>In unserer Schule mussten sich mehrere Sch\u00fcler in Quarant\u00e4ne begeben und konnten somit nicht am normalen Schulalltag teilnehmen. 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